Neu-Isenburg (dpa) – Eine Herzrhythmusstörung ist Experten zufolge in den meisten Fällen durch ein so genanntes Vorhofflimmern bedingt.

Etwa 0,5 Prozent der Gesamtbevölkerung seien davon betroffen, berichtet die in Neu-Isenburg erscheinende „Ärzte Zeitung“. Bei den über 60-Jährigen seien es zwei bis vier Prozent. Vorhofflimmern macht sich dadurch bemerkbar, dass die Herzschläge nicht immer im gleichen Abstand erfolgen, einen genauen Befund kann jedoch nur der Arzt durch ein Elektrokardiogramm (EKG) erheben. Behandelt werden müsse die Krankheit vor allem bei Patienten, die zugleich an einer Herz-Kreislauf-Erkrankung leiden, so die Zeitung weiter. Auch Menschen über 60 Jahren sollten sich behandeln lassen, da Vorhofflimmern das Schlaganfallrisiko erhöhe. Eine Therapie setze oft auf Medikamente wie Betablocker oder Fingerhut-Präparate. Sie sei aber auch durch eine so genannte Elektrokardioversion möglich, bei der dem Patienten kurze Stromstösse verabreicht werden.

Bei einer diagnostizierten PH sollten keine Betablocker verwendet werden.

Die medikamentöse Therapie der pulmonalen arteriellen Hypertonie umfasst neben Prostanoiden und Kalziumantagonisten die sehr wichtige Gabe von Diuretika und Antikoagulanzien. In den USA kommt zudem häufig Digitalis zur Anwendung. Ansonsten ist bei der Therapie zu beachten, dass Betablocker auf jeden Fall zu vermeiden sind. Interventionell stehen noch bei einer fortschreitenden Verschlechterung oder einer Stagnation auf NYHA-Klasse IV die ballonatriale Septostomie sowie chirurgisch eine Lungentransplantation zur Verfügung.

[Quelle NetDoktor u.a.]